Eine der bedeutendsten und meisbesuchten Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges ist die Obere Schleuse in der Kirnitzschklamm, auch als Hinterhermsdorfer Schleuse bekannt. Schon der Chronist des Elbsandsteingebirges, Wilhelm Lebrecht Götzinger, wünschte sich in seiner 1812 erschienenen Beschreibung der Sächsischen Schweiz eine Kahnfahrt in der Klamm und schrieb: "Dieses mächtige Toben sticht nun vom dem ruhigen und stillern Flusse des Baches über der Schleuse sehr ab, deren hoher Stand alle Felsenblöcke hoch bedeckt, und man wünscht zur Vollständigkeit der großen Unterhaltung dieser seltnen Parthie nichts weiter, als ein kleines Kähnchen, um auf demselben zwischen den hohen Wänden hinauf zu schiffen, um sich an ihrem wilden Anblicke satt zu sehen." Dieser Wunsch wurde Realität: Der Vaterländische Gebirgsverein Saxonia beschloß in seiner ersten Sitzung am 24. April 1879 die Begründung einer Bootsfahrt, und schon am 24.05.1879 wurde das erste Boot zur Schleuse gebracht. Seitdem genossen unzählige Besucher die wildromantische Bootstour durch die Kirnitzschklamm.
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Eine weitere Attraktion bei Hinterhermsdorf
ist der Aussichtsturm auf dem Weifberg. Von seiner obersten Plattform
hat man einen phantastischen Ausblick weithin über die Sächsische
Schweiz.Der Ausblick vom Weifberg wurde auch schon von Götzinger
gewürdigt. Obwohl dazumal noch kein Turm da oben stand. Heute
können wir bei schönen Wetter auch weit ins böhmische,
bis zum Iser- und Riesengebirge, schauen.
Mehr über die Sächsische Schweiz gibt
es hier... |
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